Ein Raum entsteht durch die Menschen, die ihn mit Leben füllen

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit.

Manche kommen zu uns, weil sie sich mehr Bewegung wünschen. Andere suchen Entspannung, Austausch oder Orientierung. Familien verbringen gemeinsame Zeit, Selbstständige vernetzen sich und Menschen engagieren sich in Selbsthilfegruppen.

Doch nicht jede Lebensphase ist leicht.

Manchmal verändert eine Diagnose das Leben von heute auf morgen. Menschen werden plötzlich zu Patient:innen oder Angehörigen. Der Alltag bekommt eine neue Richtung, Prioritäten verschieben sich und vieles, was vorher selbstverständlich war, fühlt sich plötzlich anders an.

Auch das gehört zum Leben.

Deshalb möchten wir im menschen:raum einen Ort schaffen, an dem unterschiedliche Lebensrealitäten Platz haben. Einen Ort, an dem nicht nur über Gesundheit gesprochen wird, wenn alles gut läuft, sondern auch dann, wenn das Leben herausfordernd wird.

Krebs betrifft mehr Menschen, als wir oft wahrnehmen

Eine Krebserkrankung betrifft nie nur eine einzelne Person.

Sie verändert Familien, Freundschaften und Partnerschaften. Sie stellt Fragen, auf die es oft keine einfachen Antworten gibt, und bringt Themen mit sich, über die viele Menschen nur selten sprechen.

Dabei wünschen sich viele Betroffene genau das: Orte, an denen sie verstanden werden. Räume für Begegnung. Austausch ohne Erklärungen. Möglichkeiten, sich kreativ auszudrücken oder einfach für einen Moment den Alltag hinter sich zu lassen.

Mehr Infos zum Thema Krebserkrankungen: https://www.krebsinformationsdienst.de/was-ist-krebs 

Diese Gedanken begleiten uns schon länger.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Lara Urban eine neue menschen:raumi gefunden haben, die sich diesem Thema mit viel Herz und Kreativität widmet.

Lara Urban gibt unbequemen Themen eine Stimme

Lara ist Gründerin des Labels Kuenstler.leben, arbeitet als Sozialarbeiterin und absolviert derzeit eine Weiterbildung zur Kunsttherapeutin.

Was sie besonders auszeichnet, ist ihre Überzeugung, dass Kreativität weit mehr sein kann als ein Hobby. Sie kann Menschen verbinden, Ausdruck ermöglichen und Gespräche eröffnen, die sonst vielleicht nie stattfinden würden.

Mit ihren kreativen Angeboten wird Lara künftig den menschen:raum bereichern.

Ein besonderes Herzensprojekt ist ihr Magazin un:bequem.

Ein Magazin über das, worüber oft geschwiegen wird

Die erste Ausgabe von un:bequem trägt den Titel „C(h)ancer – Zwischen Diagnose und Hoffnung“.

Über 20 Autor:innen erzählen darin ihre ganz persönlichen Geschichten. Ergänzt werden sie durch Interviews, fachliche Beiträge und kreative Impulse.

Das Magazin macht deutlich, dass es nicht den Krebs gibt. Jede Diagnose ist anders. Jeder Mensch erlebt sie auf seine eigene Weise.

Gerade deshalb möchten wir diesem Thema Raum geben.

Die erste Ausgabe liegt ab sofort im menschen:raum aus und kann bei uns in Ruhe durchgeblättert werden.

https://kuenstler-leben.de/product/magazin-unbequem-krebs-ausgabe-1/ 

Gemeinsam möchten wir neue Angebote entwickeln

Das Magazin soll jedoch erst der Anfang sein.

Gemeinsam mit Lara möchten wir im menschen:raum Angebote entwickeln, die Menschen mit einer Krebserkrankung, Menschen nach einer überstandenen Erkrankung und ihre Angehörigen begleiten können.

Dabei denken wir an kreative Workshops, Gesprächsformate, Gruppenangebote oder Begegnungsräume – niedrigschwellig, wertschätzend und orientiert an den Bedürfnissen der Menschen, die sie nutzen.

Uns ist wichtig, diese Angebote nicht am Schreibtisch zu entwickeln, sondern gemeinsam mit Betroffenen zu überlegen, was wirklich gebraucht wird.

Damit diese Formate für möglichst viele Menschen zugänglich sind, suchen wir derzeit nach passenden Fördermitteln und Kooperationspartner:innen, die den Aufbau unterstützen.

Vielfalt beginnt dort, wo Menschen mit ihrer Geschichte willkommen sind

Der menschen:raum soll ein Ort sein, an dem das Leben in seiner ganzen Vielfalt Platz hat.

Mit schönen Momenten ebenso wie mit schwierigen.

Mit Leichtigkeit genauso wie mit Herausforderungen.

Denn wir sind überzeugt: Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass alle dieselben Erfahrungen machen. Sie entsteht dort, wo Menschen sich mit ihrer ganz eigenen Geschichte willkommen fühlen.